Bekämpfung der Altersarmut bei den Spätaussiedlern.

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Am 10.04.2019 fand ein informatives Treffen zwischen Vertretern der Deutschen aus Russland und Peter Weiß MdB aus (Emmendingen) Baden-Württemberg der Fraktion CDU/CSU im Deutschen Bundestag statt.

Neben Heinrich Zertik ehemalige Bundestagsabgeordneter und Mitglied der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, nahmen an dem Treffen Adolf Braun – Referent des Bundesvorstandes der LmDR für Soziales, Alexander Kühl – Vorsitzender der Vereinigung zur Integration von russlanddeutschen Aussiedlern VIRA e. V. und Walter Gauks Mitglied des Bundesvorstandes der LmDR und Bundesvorsitzender der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland teil.

Als Ordentliches Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages erläuterte Herr Weis gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Ausschusses Herrn Thomas Rogowski den Sachstand der Gespräche mit zuständigen Fachämtern zu dem Thema der Bekämpfung der Altersarmut und Beseitigung der personengruppenspezifischen Nachteile bei den Spätaussiedlern.

Das Thema der Altersarmut bei den Spätaussiedlern ist dem Deutschen Bundestages sehr ernst. Die Fraktion der CDU/CSU sucht gemeinsam mit der SPD nach Lösungen in den Bereichen der Anpassung der Entgeltpunkte, der Anrechnung der russischen Rente und der Ehrziehungsrente.

Heinrich Zertik betonte, dass es klare Unterschiede bei den Paragraphen der Russlanddeutschen gibt und bei einem genauen Ausrechnen der Kosten für die Beseitigung der Altersarmut die Zahlen nicht so hoch sein werden wie jetzt angenommen.

Adolf Braun betonte, dass es eine grundsätzliche Lösung der Problematik der Altersarmut unter der DaR bedarf und nicht im Härtefall durch einen Fond, weil es mittlerweile eine Generation von Rentner davon betroffen ist und die nächste Generation droht dahin abzurutschen und um zu Durchsetzung anrechenbaren Leistungen aus den Herkunftsgebieten bei den DaR bedarf es noch es Sozialabkommen mit diesen Herkunftsstaaten der ehemaligen Sowjetunion.

Alexander Kühl sagte, dass bei der Debatte der Ost/West Angleichung leider die Russlanddeutschen nicht in der Debatte auftauchen.

Walter Gauks wies auf die Aussage des Beauftragten Herrn Fabritius hin in denen gesagt wurde, dass ein Drittel der Deutschen aus Russland unter 20 Jahre alt sind und fast 2 drittel Erwerbstätig. So zahlen die Deutschen aus Russland viel in die Rentenkasse ein bekommen jedoch wenig raus. So ist der Generationenvertrag bei der Volksgruppe der Russlanddeutschen ausgehebelt. Das lässt sich der Jugend sehr schlecht vermitteln.

Als Ergebnis einigten sich die Teilnehmer des Gesprächs, dass um die Problematik der Altersarmut unter der Spätaussiedler zu lösen bedarf es weitere Arbeitsgespräche, bedarf es gegenseitige informative Unterstützung und zeitnahe Publikationen zu den Fortschritten der Arbeitsgespräche des Deutschen Bundestages.

 

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