Deutsches Leben in und um Sankt Petersburg

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Vor kurzem sind die Teilnehmer des internationalen Kulturfestivals in Sankt Petersburg „Musik ist menschliches Gedächtnis“ zurückgekommen. Das von dem Verein „Dialog+“ e. V. initiierte Festival wurde von BR Düsseldorf unterstützt und in der Kooperation mit der Stiftung zur Förderung und Entwicklung deutsch-russischer Beziehungen “Deutsch-russisches Begegnungszentrum an der Petrikirche St. Petersburg“ (Stiftungsdirektorin Frau Arina Nemkowa) durchgeführt.

An dem Programm nahmen die Folkloregruppen „Lorelei“ aus Sankt Petersburg, „Folklorewagen“ aus Petrosawodsk, „Heimatklänge“ vom Gesangsverein „Melodie“ e. V. aus Hamm, Sängerin und Entertainerin Tina Wedel aus Bonn, Sängerin Olga Jochim aus Düsseldorf und viele andere teil.

Die Teilnehmer waren sehr froh darüber, dass das Festival beim Deutschen Generalkonsulat Sankt Petersburg Interesse weckte und das Festival von Pietro Merlo, dem Konsul, Leiter des Referates für Kultur, Presse und Kommunikation, besucht wurde.

Die Informationsveranstaltung zum Thema „Deutsches Leben in und um Sankt Petersburg“ von der Leiterin der Stiftung zur Förderung und Entwicklung deutsch-russischer Beziehungen “Deutsch-russisches Begegnungszentrum

an der Petrikirche St. Petersburg“ Arina Nemkowa, der Vortrag „Der historische Weg der ethno-sozialen und ethno-kulturellen Entwicklung» von Dr. Elena Lebedewa haben die wertvolle Informationen zu dem wichtigen Thema geliefert und unsere Kenntnisse erweitert.

Deutschland und Russland sind durch eine jahrhundertlange äußerst wechselhafte Geschichte – von Begeisterung bis zu Vertreibung – miteinander sehr eng verbunden. Diese Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sich die ersten deutschen Kaufleute und Handwerker in den russischen Fürstentümern niederließen. In den nächsten Jahrhunderten wurden immer wieder ausländische Fachleute angeworben, vor allem deutsche Lehrer, Ärzte, Architekten, Militärangehörige und Künstler, die die Kulturgeschichte Russlands mitgestaltet haben. Deshalb wurde von deutscher Seite als Begleitprogramm der Film und die Ausstellung „Sankt Petersburg in Stein und Marmor“, sowie die Broschüren „Der deutsche Beitrag zu Russlands Kultur“ und „Unsere Kindheit: In Verbannung geboren“ präsentiert.

Es wurden auch die neuen Kontakte geknüpft, die sicherlich zu sehr interessanten Ergebnissen führen werden.

Unser Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern ganz herzlich für Ihr Engagement.

Lydia Bitsch

1.Vorsitzende des Vereins „Dialog+“ e.V.

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