Gedenktag 20. Juni 2019

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Gedenktag 20. Juni 2019: Vertriebenenbeauftragter Heiko Hendriks gedenkt der Opfer von Flucht und Vertreibung

Auch am diesjährigen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung hat der Beauftragte der Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, Heiko Hendriks, auf Einladung des Bundes der Vertriebenen (BDV) NRW zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern des BDV – an der Spitze dessen Landesvorsitzender Rudi Pawelka – sowie mit Repräsentanten aus der Stadt Solingen in der Gedenkstätte des deutschen Ostens auf Schloss Burg in Solingen der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht und einen Kranz in den NRW-Farben niedergelegt.

In seinem Grußwort wies der Landesbeauftragte u.a. darauf hin, dass „die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen“ es als eine wichtige Aufgabe ansieht, die Erinnerung an Flucht und Vertreibung der Deutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg wachzuhalten. Die Zahl der Deutschen, die selbst Flucht und Vertreibung erlitten haben, wird zunehmend kleiner. Aber: Immerhin noch rund 600 000 Menschen leben heute in Nordrhein-Westfalen, die der sogenannten Erlebnisgeneration angehören, also Flucht und Vertreibung am eigenen Leib erfahren mussten. Solange die Möglichkeit besteht, mit dieser Erlebnisgeneration ins Gespräch zu kommen, sollte diese Chance genutzt werden. Ziel muss es sein, das Wissen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben und diese für das Thema zu sensibilisieren.“

Der Gedenktag wurde durch Beschluss der Bundesregierung 2014 eingeführt und soll der Erinnerung an die „weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung und insbesondere der deutschen Vertriebenen“ dienen.

BU: Vertriebenenbeauftragter Heiko Hendriks mit dem BDV-Landesvorsitzenden Rudi Pawelka und BDV-Landesvorstandsmitglied Arno Lemke, Quelle: MKW

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